Testaufbau und Monitoring
Die Kamera wurde so eingestellt, dass sie täglich zwischen 07:00 und 15:30 Uhr im Abstand von 3 Minuten Aufnahmen macht (ca. 170 Fotos pro Tag). Zwischen den Intervallen schaltet das Steuerungsmodul die Kamera komplett stromlos, um Kriechströme zu vermeiden.
Während des gesamten Testzeitraums wurden Temperatur und Luftfeuchtigkeit kontinuierlich überwacht und gespeichert, sowohl im Gehäuse als auch am Akku-Setup. Dieses Data-Logging ermöglicht es uns, die Leistung der Kamera und der LiFePO4-Akkus exakt mit den tatsächlichen Wetterbedingungen während des Tests zu korrelieren. Obwohl das Gehäuse nicht über eine aktive Heizung verfügt, bieten diese Daten volle Transparenz über die Testbedingungen.
Ergebnisse externe LiFePO4 Akkus
| Akku (LiFePO4) | Dauer (Tage) | Anzahl Fotos | Status |
|---|---|---|---|
| 12V – 20Ah | 22 Tage | 3.819 | Abgeschlossen |
| 12V – 60Ah | 103 Tage | 17.299 | Abgeschlossen |
| 12V – 80Ah | 141 Tage | 23.868 | Abgeschlossen |
LIVE TEST Nikon D7500 Update
Seit dem 26. Oktober 2025 läuft ein zusätzlicher Test mit einer Nikon D7500 und einem 80Ah-Akku unter identischen Bedingungen. Dieser Test ist derzeit noch in vollem Gange, was die Zuverlässigkeit der D7500 als professionellen Nachfolger unterstreicht.
Letztes Update: 12.02.2026 (Testtag 109 – System weiterhin in Betrieb)
Eine vollständige Übersicht folgt nach Abschluss des Tests mit der D7500.
Analyse und Fazit
Die Ergebnisse zeigen, dass die Nikon D5600 in Kombination mit dem Prorama-Steuerungsmodul äußerst energieeffizient arbeitet. Durch das physische Ausschalten der Kamera zwischen den Aufnahmen wird die Kapazität der LiFePO4-Akkus optimal genutzt.
Mit einer Autonomie von über 20 Wochen mit einem 80Ah-Akku bietet dieses System eine solide Lösung für Projekte, bei denen eine Zwischenwartung oder ein Akkuwechsel nicht möglich ist. Der laufende Test mit der D7500 scheint diesen Trend fortzusetzen.